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Exxo-Fachveranstaltung «Inside Cybercrime» stösst auf grosses Interesse

Gemeinsam mit der Kantonspolizei Aargau und der Limmatstadt AG luden wir am 26. März zu einem exklusiven Anlass ins Office LAB nach Spreitenbach ein. Rund um das Thema «Inside Cybercrime» erhielten die Teilnehmenden einen eindrücklichen Einblick in die aktuelle Bedrohungslage und was Unternehmen konkret dagegen tun können.

Die Zahlen, die die Kantonspolizei Aargau präsentierte, sprechen eine klare Sprache: In den letzten zwei Jahren wurden allein in der Schweiz rund 200 Firmen Opfer von Cyberangriffen. Derzeit verzeichnet die Polizei mit vier bis fünf Fällen pro Woche einen Rekordwert. Der finanzielle Schaden geht schweizweit in die Millionen.

Weltweit wird der Schaden durch Cyberkriminalität für das Jahr 2026 auf 20 Billionen Dollar geschätzt. Zum Vergleich: Cybercrime bewegt sich in der gleichen Liga wie Drogen-, Waffen- und Menschenhandel. Wären Cyberkriminelle ein Staat, rangierten sie nach BIP hinter den USA und China auf Platz drei der grössten Volkswirtschaften der Welt.

Ransomware: Angriff, Erpressung, Schaden Die mit Abstand häufigste Methode ist die Ransomware-Attacke. Das Vorgehen folgt einem klaren Muster: Zunächst werden Daten gestohlen, anschliessend verschlüsselt oder blockiert, dann folgt die Lösegeldforderung. Zahlt ein Unternehmen nicht, drohen Betriebsausfall, aufwendige Wiederherstellung sowie die Veröffentlichung sensibler Daten im Darknet. Der Imageschaden kommt meist obendrauf.

Im Ernstfall zählt jede Stunde Wer Opfer eines Angriffs wird, sollte sofort handeln, und zwar noch während des Angriffs läuft. Die Polizei kann in dieser Phase feindliche Infrastrukturen infiltrieren und dadurch andere bereits betroffene Unternehmen warnen. Wichtig zu wissen: Die Strafverfolgungsbehörden stehen der Rettung von Firmendaten nicht im Weg, denn die technische Wiederherstellung läuft parallel über spezialisierte IT-Security-Anbieter wie beispielsweise Infogard.

Unbedingt empfohlen wird zudem eine Meldung an das Bundesamt für Cybersicherheit BACS. Diese ist kostenlos, zieht keinerlei Nachteile nach sich und kann anderen Unternehmen helfen, sich zu schützen.

In 90 % ist der Mensch das Einfallstor Eines der zentralen Erkenntnisse des Abends: IT-Sicherheit ist keine rein technische Frage. Nur zehn Prozent der Sicherheit hängen von Hard- und Softwarekomponenten ab. Die restlichen neunzig Prozent sind Bewusstsein, Disziplin, Verhalten und Wissen. Genau hier setzt auch unser Ansatz bei Exxo an.

Was KMU tun sollten Unter dem Motto «Gefahr erkannt, Gefahr gebannt» zeigten wir auf, welche Massnahmen im Geschäftsalltag wirklich wirksam und umsetzbar sind:

    • Backups: Setzen Sie mindestens die 3-2-1-Backup-Regel um und prüfen Sie Ihre Backups regelmässig auf Wiederherstellbarkeit.
    • Datensicherheit: Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und prüfen Sie Ihre Zugangsdaten regelmässig, etwa auf haveibeenpwned.com.
    • Endpoint-Absicherung: EDR- und XDR-Lösungen schützen Endgeräte und Server wirksam vor Angriffen
    • Updates: Halten Sie Systeme und Software konsequent aktuell.
    • Security Awareness: Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden regelmässig und definieren Sie einen klaren Incident-Response-Plan für den Ernstfall

Das grosse Interesse hat uns beeindruckt

Das grosse Interesse an diesem Anlass hat uns beeindruckt und bestätigt, wie wichtig das Thema für KMU heute ist. Wir bedanken uns herzlich bei der Kantonspolizei Aargau für die eindrücklichen Einblicke in die Polizeiarbeit, bei der Limmatstadt AG für die gute Zusammenarbeit sowie bei allen Teilnehmenden für ihr Interesse und die lebhaften Diskussionen.

Bis zum nächsten Mal!

 

Ein Beitrag von:

Portraitfoto von Diego Ciaramella

Diego Ciaramella

Head of Marketing, Partner